SPD Plankstadt

Langjähriges Mitglied Hans Ochs verstorben

Ortsverein

Am 30. Januar 2016 verstarb unser langjähriges Mitglied Hans Ochs im Alter von 85 Jahren. Noch bei der Familienfeier im März 2015 wurde er für 55 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Dabei machte er noch einen vitalen Eindruck und fühlte sich zusammen mit seiner Frau in den Reihen der Plankstädter Sozialdemokraten sichtlich wohl.

Hans Ochs war im Januar 1960 in die SPD eingetreten, also in einer Zeit, in der sich Willy Brandt als Hoffnungsträger zunächst für die SPD, dann für die ganze Republik etablierte. Auch auf kommunaler Ebene war die SPD auf dem Vormarsch. Bei der Kommunalwahl 1962 holte sie einen zusätzlichen Gemeinderatssitz und verfügte nunmehr über 6 Mandate von 16.

Bei der Wahl zum Kreistag des früheren Landkreises Mannheim am 07.11.1965 hat Hans Ochs kandidiert und wurde mit 3.724 Stimmen auf Anhieb gewählt. Die Plänkstädter SPD hatte mit ihm und Günter Fichtner nun zwei Kreisräte im Kreistag.

Bei den nachfolgenden Kreistagswahlen, zunächst noch für den Landkreis Mannheim, ab 1973 für den Rhein-Neckar-Kreis, holte Hans Ochs immer hervorragende Stimmenergebnisse, bis er 1994 nicht mehr kandidierte.

Seine Berufsausbildung absolvierte Hans Ochs nach Kriegsende im Rathaus. Nach Ablegung der Prüfung für den gehobenen Verwaltungsdienst wurde er 1966 zum Verwaltungsratschreiber ernannt, heute sagt man Hauptamtsleiter dazu. Bis zu seiner Zurruhesetzung als Amtsrat war er in dieser Funktion das Bindeglied zwischen Verwaltung einerseits und Einwohnerschaft andererseits. Dabei kam ihm insbesondere seine umfangreiche Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten zugute.

Viele von uns haben ihm die letzte Ehre erwiesen.

 
 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Termine

Herzliche Einladung zu den nächsten Vorstandssitzungen:

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:30 Uhr

Mittwoch, 20. Juni 2018, 1930

jeweils im TSG-Vereinslokal "Eviva"

 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos erklärt zur Oberbürgermeisterwahl in Freiburg:

"Das ist eine Sensation, ein historischer Abend. Die gesamte SPD freut sich mit Martin Horn. Herzlichen Glückwunsch an Martin Horn, der einen fantastischen Wahlkampf gemacht hat. Ich bin mir sicher, er wird ein Oberbürgermeister, der die Menschen in Freiburg zusammenführt. Und ein riesengroßes Dankeschön auch an die Freiburger SPD für ihren grandiosen Einsatz. Dieser Wahlerfolg zeigt, dass Mut sich auszahlt - und dass junge Leute, die voll im Leben stehen, Wahlen gewinnen können.

Breymaier: "Jetzt, wo das Thema vollends zum Sprengstoff für Grün-Schwarz wird, braucht es ein Machtwort des Ministerpräsidenten"

Die Landesverbände der SPD Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen stehen im Abgasskandal fest an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das gemeinsame Ziel lautet: Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge verhindern. Statt den betrogenen Menschen müssten die Autohersteller die Kosten für die Nachrüstung der Fahrzeuge übernehmen. Das erklärten Vertreterinnen und Vertreter aller fünf SPD-Landesverbände auf der zweiten gemeinsamen Konferenz zur "Zukunft der Mobilität" am Samstag in München.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier wird ?am 1. Mai? beim DGB in Esslingen sprechen. Die Kundgebung am Dienstag beginnt ?um 11 Uhr? auf dem Esslinger Marktplatz. "Vielfalt, Gerechtigkeit und Solidarität - unter diesem Motto ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund in diesem Jahr zum ?1. Mai auf. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns für Solidarität ein. Die modernen Hetzer von rechts dürfen keine Chance haben. Sie wollen Kolleginnen und Kollegen gegeneinander ausspielen. Diese Leute handeln gegen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften", erklärte die SPD-Chefin.?

Beim Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg in Bruchsal hat Leni Breymaier erneut vehement eine Reform des Landtagswahlrechts eingefordert. Dies sei eine Bedingung für eine mögliche Regierungsbeteiligung nach der nächsten Landtagswahl, betonte die SPD-Chefin. Die SPD werde nun mit gesellschaftlichen Gruppen versuchen, das Thema voranzutreiben. Einen entsprechenden Beschluss fasste das SPD-Präsidium auch direkt vor dem Parteitag.

Impressionen vom Parteitag

"Der Berg kreißte und gebar - nichts. Die Novellierung des Landtagswahlrechts: versenkt in der grün-schwarzen Harmoniesoße. Und das beim erbärmlichsten Frauenanteil in einem deutschen Länderparlament. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts schafft die Landesregierung nicht einmal eine Minimallösung für mehr Geschlechtergerechtigkeit, Ausgewogenheit und Vielfalt im Landtag von Baden-Württemberg.

"Als allererstes freue ich mich einfach über die erste Frau an der Spitze der SPD. Ich hatte, gerade nach den beiden Reden, mit einem besseren Ergebnis für Andrea Nahles gerechnet. Hundert Prozent für Martin Schulz vor einem Jahr haben ihm und der Partei kein Glück gebracht. Ich glaube, dass 66 Prozent Andrea Nahles und der Partei Glück bringen.

Es kommt jetzt darauf an, die Partei zu einen und den Prozess der Erneuerung weiter mit Leben zu füllen. Es gibt eine Sehnsucht in der Partei, neben dem Abarbeiten des Koalitionsvertrags auch in langen Linien zu denken. Andrea Nahles ist nicht Mitglied der Bundesregierung, sie wird das schaffen. Nicht alleine. Sie braucht Unterstützung und Solidarität. Auf mich kann sie zählen."