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SPD Plankstadt

Ehrung für Günter Apfel

Ortsverein

In der letzten Sitzung des SPD-Ortsvereinsvorstands wurde das Wirken des kürzlich verstorbenen langjährigen Vorstandsmitglieds Günter Apfel gewürdigt. Helmut Schneider, einer seiner langjährigen politischen Wegbegleiter, erinnerte daran, dass Mitte der 60er Jahre auf Initiative von Karl-Peter Wettstein eine Arbeitsgemeinschaft der Jusos in Plankstadt gegründet wurde. Gründungsmitglieder seien neben Wettstein u.a. Günter Apfel, Ulrich Mende und er selbst gewesen. Die Jusos hätten damals gleich für Aufregung gesorgt, in dem sie sich mit Nachdruck für die Ansiedlung der Welde-Brauerei aussprachen. Über diese Aktion hätten sich einige der Honoratioren im Gemeinderat ziemlich mokiert; sie sahen ihren Alleinvertretungsanspruch auf die politische Willensbildung durch junge Leute in Gefahr. Im Jahr 1967 sei dann Günter Apfel in die SPD eingetreten. Dieser Partei habe auch sein Großvater Wilhelm Rösch, Mitglied seit 1929, angehört. Kurz nach seinem Parteibeitritt sei dann auch der junge, engagierte Günter Apfel als Schriftführer in den Ortsvereinsvorstand gewählt worden. Dieses Amt habe er sehr gewissenhaft bis 1973 wahrgenommen, wusste Schneider zu berichten. Von 1975 bis 1990 sei er ununterbrochen Kassier des Ortsvereins gewesen, wobei er auch diese Funktion überaus korrekt ausübte. Danach sei er bis zuletzt als Kassenprüfer tätig gewesen. Mehrfach habe Günter Apfel sich uneigennützig als Kandidat für den Gemeinderat zur Verfügung gestellt, wohlwissend dass er bei den damaligen „Lokalmatadoren“ der SPD kaum eine Chance auf eine Wahl hatte; trotzdem habe er beachtliche Stimmenergebnisse erzielt. Im Juni dieses Jahres sei Günter Apfel im Beisein seiner Familie bei der Familienfeier für 45-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt worden. Obwohl er von einer schweren Krankheit gezeichnet war, hatten alle Anwesenden die Hoffnung, dass er sich bald erholen würde. Diese Hoffnung war jedoch trügerisch. Sein Tod bedeutet für die SPD einen weiteren herben Verlust eines aufrechten Sozialdemokraten. sr

 
 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.