SPD Plankstadt

Familienfeier

Ortsverein

Von links: Angelika Elsner, Lothar Binding MdB, Gaby Wacker, Herbert Meckler, Daniel Born MdL und Dr. Jürgen Kegler

Jahresfeier der SPD Plankstadt

 

Den Besuchern der Jahresfeier der SPD Plankstadt am vergangenen Sonntag im Untergeschoss des Gemeindezentrums wurde durchweg Anspruchsvolles geboten. Ein hervorragendes kaltes Büffet zum Brunch, interessante politischen Aussagen, eine stilvolle Ehrung langjähriger Mitglieder sowie eine musikalische Umrahmung mit meist humorvollen Liedern in Kurpfälzer Mundart. Fleißiges Helfer hatte den Saal festlich dekoriert und ein kaltes Büffet präsentiert, das keine Wünsche offen ließ.

 

Mundartsänger Charly Weibel aus Reilingen machte mit dem besinnlichen Lied „Ich will, dass alles so weitergeht“ den offiziellen Auftakt der Veranstaltung. Ortsvereinsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Kegler begrüßte die Anwesenden, insbesondere die Jubilare Angelika Elsner, Gaby Wacker und Herbert Meckler sowie den Heidelberger Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, den Landtagsabgeordneten Daniel Born und natürlich auch Charly Weibel mit Ehefrau Petra. Kegler ging dann auf die ersten 100 Tage der schwarz-roten Bundesregierung ein und vermisste in erster Linie eine neue europäische Vision. Von der Bundes-SPD forderte er eine klare Stellungnahme zur Flüchtlingsfrage. Große Sorgen bereiteten ihm das Erstarken der politischen Rechte, und die CSU, bundesweit eine kleine Minderheit, spiele sich auf wie eine Bundespartei. Eine gerechte Verteilung des Privatvermögens habe man bislang nicht zustande gebracht . Er forderte jährlich vom Bund 14 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau. In dieser Höhe würden sich auch die Kosten des Bundes für die Unterbringung der Flüchtlinge belaufen. Hinsichtlich der Kommunalpolitik konnte Kegler zwei durchschlagende Erfolge in besonders wichtigen Punkten vermelden: Sowohl bei der Frage einer Wiedereinführung der Straßenbahn sowie bei der geplanten Auslagerung der Sportplätze, beides von der SPD kategorisch abgelehnt, sei die Position der SPD beim Bürgerentscheid bzw. der Bürgerbefragung mit jeweils über 70 Prozent bestätigt worden. Bei der Kommunalwahl 2014 habe man ein Mandat im Gemeinderat hinzugewonnen. Inzwischen sei jedoch dieser neue Gemeinderat zur CDU übergewechselt.

Bundestagsabgeordneter Lothar Binding ging zunächst auf den sozialen Wohnungsbau ein und stellte fest, dass die Bauwirtschaft ausgelastet sei. So sei man auf Subunternehmen aus den europäischen Ausland angewiesen. Dagegen könne man nichts einwenden, schließlich sollte man darauf achten, dass es auch anderen europäischen Staaten gut geht. Ferner sprach er sich für ein Einwanderungsgesetz aus. Besonders hohes Vermögen müsste auch nachdrücklich besteuert werden.

Nach diesen ziemlich ernster Ausführung wurde die Stimmung durch Charly Weibel mit seinem humoristischen Song „Bleib man mit dem Hochdeitsch weg“ aufgelockert.

Daniel Born nahm danach die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Vor 50 Jahren, also im Jahr 1968 in einer Zeit des Umbruchs, ist Angelika Elsner der Partei beigetreten. 1973, im Jahr des Beitritts von England in die EU ist Gaby Wacker in die SPD eingetreten. England habe inzwischen den Brexit vollzogen, Gaby Wacker hingegeben sei nach 45 Jahren immer noch Mitglied bei der SPD. Seit drei Jahrzehnten ist Herbert Meckler, der inzwischen in Rauenberg wohnt, SPD.Mitglied.

Der Plankstädter SPD bescheinigte der Landtagsabgeordnete, dass sie einen hervorragenden Job macht.

Charly Weibel hatte mit seinem nächsten Liedvortrag „Geelariewesalohd“ die Lacher auf seiner Seite. Danach gab er mit seinem nächsten Lied Nachhilfeunterricht in Sachen Reilinger Dialekt, ebenfalls eine köstliche Lachnummer.

Im Namen der Jubilare dankte Gaby Wacker Daniel Born und dem Plankstädter Ortsverein für die Ehrungen. Sie erinnerte an einem Ausspruch von Karl-Peter Wettstein, der von den Genossen eine gewisse Leidensfähigkeit abverlange. Für sie selbst gebe es jedoch in keiner Weise eine politische Alternative. An Charly Weibel hatte sie noch den Wunsch nach seinem Lied „Uffem Friedhouf, das Zentrum der Kommunikation“. Der Mundartsänger erfüllte gerne diesen Wunsch und sang als Zugabe noch ein irisches

Volkslied, das er von einem Besuch der Insel mitgebracht hatte.

sr

Die Geehrten

Für 50 Jahre Mitgliedschaft Angelika Elsner.

Für 45 Jahre Mitgliedschaft Gaby Wacker und Günter Philipp

Für 35 jahre Mitgliedschaft Axel de With

Für 30 Jahre Mitgliedschaft Herbert Meckler

Für 20 Jahre Mitgliedschaft Birgit Schramm

 

 

 

 

 

 
 
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Termine

Herzliche Einladung zur Vorstandsitzung

Mittwoch, 22. August 2018

TSG Vereinsgaststätte "Eviva"

 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Das noch von Familienministerien Katarina Barley vor einem Jahr durchgesetzte Gesetz zum staatlichen Unterhaltsvorschuss erweist sich jetzt als voller Erfolg für hunderttausende Alleinerziehende. Bis Juni 2017 ist diese Leistung maximal 72 Monate lang und nur bis zum zwölften Geburtstag des Kindes geleistet worden - seither wird der Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr gezahlt und die Begrenzung der Bezugsdauer entfiel. Das bedeutet: Wurde vorher bundesweit für 414 000 Kinder bezahlt, waren es Ende März 2018 fast 714 000. Auch in Baden-Württemberg zeigt der Trend steil nach oben: Ende März erhielten 57 101 Kinder Leistungen nach dem Gesetz, Ende 2016 waren es noch 31 961 Kinder. "Das ist eines der sinnvollsten Gesetz der vergangenen Jahre - es ist nah am Leben", sagte dazu die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier. Das Gesetz sei ein wichtiger Beitrag zur Verringerung des Armutsrisikos in der Personengruppe, die davon am meisten betroffen ist.

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat den von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten Rentenpakt als "Wendepunkt in der Rentenpolitik" bezeichnet. "Das Wichtigste in dieser Legislaturperiode ist, bereits beschlossene Rentenkürzungen zurückzunehmen", erklärte Breymaier. Ohne diese Maßnahme könne das Rentenniveau von heute 48 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030 sinken.

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos bezeichnet die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie zum Verdienst in der Kindertagespflege als "zwar nicht überraschend, aber skandalös". Boos dankte dem Landesverband für Kindertagespflege, mit dieser Studie Transparenz über den Verdienst in der Kindertagespflege geschaffen zu haben. Die prekären Arbeitsbedingungen in der Kindertagespflege seien viel zu lange verschleiert worden. "Wir reden seit zig Jahren über die Aufwertung der sozialen Berufe - gerade auch im Erziehungsbereich, bei der Arbeit mit Kindern, bei Arbeit mit besonderer Verantwortung am Menschen. Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß, dass Tagespflegepersonen de facto nicht einmal den Mindestlohn bekommen", so Boos. "Die Tagespflege ist mehr wert!"

"Alles andere als dieses Urteil wäre nicht akzeptabel und nicht erträglich gewesen. Auch am heutigen Tag sind wir in Gedanken bei den zehn ermordeten Menschen und ihren Angehörigen.

Dieses Urteil darf kein Schlusspunkt sein. Es braucht weitere Aufklärung. Die Rolle des Verfassungsschutzes bleibt nach wie vor unklar. Wir müssen die Bedingungen für die Zusammenarbeit und Koordination der Polizei über Bundesländer hinweg weiter verbessern.

Der Kampf gegen Rassismus, gegen Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft muss unvermindert weiter gehen. Der Kampf gegen rechts beginnt lange vor der Ahndung begangener Straftaten."

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat das gestern Abend im Koalitionsausschuss verabredete Maßnahmenpaket in der Asylpolitik als "sachgerecht und vernünftig" bezeichnet.

SPD-Generalsekretärin Boos: "Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre"

Flüchtlingspolitik: Beschluss der Stuttgarter CDU ist "fatales Signal" SPD-Generalsekretärin Boos: "Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre" SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat den Beschluss der Stuttgarter CDU, in der Flüchtlingspolitik den Kurs von CSU-Chef Seehofer zu unterstützen, als "fatales Signal" bezeichnet. "Dass die Stuttgarter Christdemokraten ihrer Kanzlerin und ihrem Landesvorsitzenden Strobl die Gefolgschaft aufkündigen, ist das eine. Dass sie eigentlich zu feige waren, dies auch offen zu sagen, das andere. Aber es ist eben in der Sache einfach falsch und kontraproduktiv. Das gilt gerade im Blick auf die Landeshauptstadt."