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SPD Plankstadt

Flugblatt an die Mieter gemeindeeigener Wohnungen

Ortsverein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Festsetzung der Miethöhe für gemeindeeigene Wohnungen war über Jahrzehnte hinweg Sache des Gemeinderats. Weil die Gemeinde ein Interesse an Dauermietverhältnissen hatte, blieben die Mietpreise maßvoll. Von der Erhebung einer Kaution wurde abgesehen. Um nicht über den Abschluss jeden einzelnen Mietvertrags entscheiden zu müssen, hat der Gemeinderat die Vermietung mit Hauptsatzung dem Bürgermeister übertragen. Diese Praxis funktionierte über lange Jahre hervorragend. Die Mieter zahlten in aller Regel pünktlich ihren Mietzins, hielten ihre Wohnungen in Stand und modernisierten sie zum Teil auf eigene Kosten.

Bürgermeister Schmitt legte die Hauptsatzung dann auf seine Weise aus: Er begnügte sich nicht mit dem Abschluss der Mietverträge. Nein, er setzte die Höhe des Mietzinses selbst fest und erhöhte diesen kräftig. Und er setzte eine Kaution von drei Monatsmieten fest. Private Vermieter verlangen bestenfalls zwei Monatsmieten Kaution. Die SPD erachtete dies als Eigenmächtigkeit des Bürgermeisters und legte Beschwerde beim Landratsamt ein, leider ohne Erfolg.

Nun wird immer wieder das Argument vorgebracht, die Gemeinde legt bei den Wohn- und Geschäftsgebäuden drauf, 150.000 € sollen es im Jahr 2014 sein. Die Berechnung des Defizits stimmt zwar, aber die Gegenrechnung hierzu wurde nicht aufgemacht. Die Gemeinde lässt sich nämlich den Vermögenswert (Gebäude- und Bodenwert) der Wohn- und Geschäftshäuser mit 5 % verzinsen. Bei einem Vermögenswert von 4 Mio. € sind dies 200.000 € pro Jahr. Dies bedeutet schlicht und einfach: Die Gemeinde legt nichts drauf, sondern sie verdient an ihren Wohn- und Geschäftshäusern.

Die Wohnungspolitik des Bürgermeisters halten wir für unsozial. Die Festsetzung der Wohnungsmieten muss deshalb an den Gemeinderat zurückübertragen werden. Die SPD-Fraktion, die hoffentlich aus der Wahl gestärkt hervorgeht, wird im Ratsgremium einen diesbezüglichen Antrag einbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SPD Plankstadt

 
 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.