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SPD Plankstadt

Geplante Verlagerung der Sportplätze - Pressebericht zur Vorstandssitzung

Ortsverein

Mit großem Befremden hat der Vorstand der SPD Plankstadt in seiner letzten Sitzung die Presseverlautbarung der Vorsitzenden der TSG Eintracht über die ins Auge gefasste Auslagerung der Sportanlagen neben den Friedhof zur Kenntnis genommen. Die SPD hat sich eindeutig gegen diesen Standort ausgesprochen. Sie plädiert für eine Sanierung der derzeitigen Sportanlagen und hat einen diskutablen Vorschlag zur Finanzierung mit starker Kostenbeteiligung der Gemeinde gemacht und damit den Bürgerinnen und Bürgern vor der Wahl reinen Wein eingeschenkt. Was dies mit politischem Taktieren zu tun haben soll,  mögen die Wortführer einer Auslagerung erklären. Der Vorwurf des Taktierens hätte doch eher jenen politischen Kräften gelten müssen, die sich hinter dem eingeschränkten Gutachten eines Sportstättenplaners, das erst nach der Wahl vorliegen wird, verstecken.

Auf dem jetzigen Sportgelände soll nach den Vorstellungen der Vereinsvorsitzenden ein Neubaugebiet mit rund 100 Bauplätzen für 500 Neubürger entstehen. Jeder Laie wird hier zur Einsicht gelangen, dass für ein solches Vorhaben Städteplaner und Verkehrsexperten notwendig wären. Da quer über das Sportgelände ein Sammelkanal verläuft, wären hier auch Tiefbau-Ingenieure gefragt. Ein Sportstättenplaner allein ist in diesem Fall der denkbar falsche Adressat.

Nach Aussage der Vereinsführung würden 500 Neubürger in der Gemeindekasse ein Plus von 500.000 Euro im Jahr ausmachen. Dies ist eine Milchmädchenrechnung. Der Betrag wurde zwar in etwa korrekt ermittelt. Rund die Hälfte davon kassiert jeoch der Kreis in Form der Kreisumlage und das Land mit der Finanzausgleichsumlage vorweg ab. Dass bei einer wachsenden Bevölkerungszahl nicht nur die Einnahmen einer Kommune, sondern auch die Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen steigen, dürfte wohl jedem klar sein.

Statt von einer weiteren Handballhalle – neben der Mehrzweckhalle – oder gar von einem Beach-Volleyball-Feld, natürlich alles von der Gemeinde finanziert, zu schwadronieren, sollte die Vereinsführung endlich ihre Hausaufgaben machen und eine aufschlussreiche Bedarfsanalyse vorlegen.

sr

 
 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Zum heute vorgestellten Reformpaket der Koalition erklären die SPD-Landesvorsitzenden Isabel Cademartori und Robin Mesarosch:

"Die vereinbarte Steuerreform geht in die richtige Richtung: Die meisten Leute müssen zukünftig weniger Steuern auf ihre Arbeit bezahlen. Das ist gut so. Damit das rechnerisch aufgeht, werden wir sehr hohe Einkommen wieder stärker beteilige

Ein AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wäre wahrscheinlich erfolgreich, resümiert das heute veröffentlichte Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Die SPD in Baden-Württemberg sieht sich darin bestätigt, weiter den Druck für ein AfD-Verbot zu erhöhen.

Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.

Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.

Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.