SPD Plankstadt

Pressebericht zur Jahreshauptversammlung

Ortsverein

Die SPD Plankstadt hätte bei ihrer Jahreshauptversammlung zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurückblicken können, wäre da nicht das desaströse Ergebnis bei der Landtagswahl am 13. März gewesen. Tröstlich für die Plankstädter Genossen sind allenfalls die Tatsachen, dass der Wahlkreiskandidat Daniel Born locker den Einzug in das Landesparlament schaffte und das Resultat in der Gemeinde für die SPD um 2,7 Prozentpunkte besser als das Landesergebnis ausfiel. Bevor die Diskussion über das Landtagswahlergebnis stattfand, hatte die Versammlung eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Es waren die Berichte über Veranstaltungen des Ortsvereins, die Vorstandsarbeit und die der Gemeinderatsfraktion zu behandeln und zudem der gesamte Vorstand neu zu wählen.

Anstelle der verhinderten Vorsitzenden Ursula Wertheim-Schäfer begrüßte Dr. Felix Geisler, einer ihrer beiden Stellvertreter, die Anwesenden und führte durch die Tagesordnung. Er trug den Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden vor, woraus zu entnehmen war, dass eine Vielzahl von Sitzungen und Veranstaltungen abgehalten wurden, die letztlich im Landtagswahlkampf ihren Höhepunkt fanden.

Kassier Eric Wagner gab hiernach einen positiven Kassenbericht ab. Kassenprüfer Dieter Schneider bestätigte ihm eine einwandfreie Kassenführung und beantragte seine Entlastung, die von der Versammlung auch einstimmig beschlossen wurde. Ohne Gegenstimme wurde auch der Gesamtvorstand entlastet.

Reibungslos wurden danach die Vorstandswahlen durchgeführt, wobei die Wahlkommission mit Hans-Jürgen Pages, Gaby und Gerhard Wacker die Resultate sehr zügig ermittelte. Der engere Vorstand wurde geheim, Beisitzer, Kassenprüfer und Delegierte per Akklamation gewählt. Keinerlei Veränderungen ergaben sich bei der engeren Vorstandschaft; alle bisherigen Vorstandsmitglieder hatten sich erneut zur Wahl gestellt.

Gewählt wurden, jeweils ohne Gegenstimme:

Vorsitzende: Ursula Wertheim-Schäfer

Stellvertretende Vorsitzende: Jutta Schneider und Dr. Felix Geisler

Kassier: Eric Wagner

Schriftführer: Prof. Dr. Jürgen Kegler

Pressereferent: Helmut Schneider

Beisitzer: Irmgard Appel, Anja Kegler und Mirjam Schäfer

Kassenprüfer: Dieter Lehmann und Dieter Schneider

Kreis-Delegierte: Ursula Wertheim-Schäfer, Irmgard Appel und Prof. Dr. Jürgen Kegler

Ersatz-Delegierte: Anja Kegler, Mirjam Schäfer und Dr. Felix Geisler

 

Prof. Dr. Dr. Ulrich Mende berichtete über die Arbeit der Gemeinderatsfraktion und konnte dabei belegen, dass die SPD-Fraktion das Programm zur Kommunalwahl konsequent umsetzt. Als ersten Punkt führte er die Mitwirkung der Bürger bei wichtigen Entscheidungen für die Gemeinde an. Deshalb habe die SPD auch den Bürgerentscheid in Sachen Straßenbahn begrüßt. Die SPD habe sich klar gegen deren Wiedereinführung ausgesprochen und war sich darin mit 70 Prozent der Wähler einig.

Zu einer Hängepartie hätten sich eine Reihe von Vorhaben des Bürgermeisters, wie die Erweiterung des Rathauses, Auslagerung der Sportanlagen von TSG-Eintracht, Umgestaltung der Ortsmitte oder Erweiterung der Wohnbebauung entwickelt. Nach wie vor halte die SPD an der Bebauung einer Parallelstraße zur Kantstraße mit Sozialwohnungen, Doppel- und Reihenhäusern – ähnlich wie am Heinrich-Heine-Weg - fest. Das Gelände befinde sich ausschließlich im Eigentum der Gemeinde. Grundstücke an Bauwillige könnten mit Sozialabschlägen veräußert werden.

Mende sprach sich nachdrücklich für eine verantwortungsvolle Haushaltsführung aus und trug die Bedenken seiner Fraktion bezüglich des Finanzgebarens des Bürgermeisters vor. Die laufenden Einnahmen könnten die laufenden Ausgaben in den nächsten Jahren nicht decken, es seien Schuldenaufnahmen größeren Umfangs erforderlich und kostspielige Vorhaben des Bürgermeisters seien in der Finanzplanung überhaupt nicht enthalten. Die SPD-Fraktion habe deshalb auch dem Haushaltsplan 2016 wiederum nicht zustimmen können.

Abschließend ging Mende auf die jüngste Entwicklung beim „Adler“-Areal ein. Nachdem der Gemeinderat mehrheitlich einen Bauantrag mit einer zu großen Bautiefe abgelehnt hatte, sei nun eine Wohncontaineranlage für Flüchtlinge vorgesehen. Die Anwesenden sahen die konzentrierte Unterbringung von knapp 200 Flüchtlingen in der Ortsmitte als problematisch an.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte das Landtagswahlergebnis vom 13. März. Die Anwesenden waren übereinstimmend der Auffassung, dass sich selbst eine gute Regierungsarbeit als Juniorpartner einer Koalition für die SPD nicht auszahle. Dies habe sich in Stuttgart gezeigt und zeige sich auch in Berlin. Auch habe sich der Landesvorsitzende und SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid im Wahlkampf nicht profilieren können. Allgemein wurde das hohe Stimmenergebnis der AfD als erschreckend eingestuft.

Wie dieser Entwicklung begegnet werden soll, muss in den Parteigremien, auch im Plankstädter Ortsverein, noch ausgiebig diskutiert werden.

 
 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Termine

Herzliche Einladung zur nächsten Vorstandssitzung

Mittwoch, 4. September 2019

ab 19.30 Uhr im TSG-Vereinshaus "Eviva"

 

 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Zulassung des Volksbegehrens Artenschutz:

"Die Landesregierung konnte es sich schlichtweg nicht leisten, auch das zweite Volksbegehren innerhalb kürzester Zeit mit vorgeschobenen juristischen Argumenten scheitern zu lassen. Im Übrigen erstaunt es doch sehr, dass nach acht Jahren mit grünem Ministerpräsidenten und grünem Umweltminister die Bürger keinen anderen Weg sehen, als über ein Volksbegehren mehr Arten- und Naturschutz für Baden-Württemberg durchzusetzen.

Generalsekretär Binder: "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher in die Zukunft führen will"

SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die heutige Wahl von Susanne Eisenmann zur Spitzenkandidatin der CDU als "ziemlich unglaubwürdigen Auftritt" bezeichnet.

"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

Die erste Hälfte ihrer Amtsperiode habe die Kultusministerin damit verbracht, sich an die Spitze der CDU zu boxen, erklärte Binder weiter. Und die zweite Hälfte gehe jetzt für den Wahlkampf drauf.

Die Betonung des "christlichen Menschenbilds" als Grundlage ihrer Politik sei jedenfalls in vielerlei Hinsicht "mehr als zweifelhaft", so der SPD-General. "Ich frage mich, wie jemand ohne innere Überzeugungen Baden-Württemberg sicher und glaubwürdig in die Zukunft führen will."

Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen"

Die SPD Baden-Württemberg befürwortet das Volksbegehren "Artenschutz - Rettet die Bienen", das am heutigen Freitagnachmittag beim Innenministerium eingereicht wird. "Im Gegensatz zu dem grün-schwarzen Herumlavieren unterstützen wir das Volksbegehren ausdrücklich - und zwar offiziell als Bündnispartner", bemerkte dazu der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch.

"Insbesondere die deutliche Erhöhung des Ökolandbaus und die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel in der gesamten Landwirtschaft sind wichtig und müssen im Fokus einer nachhaltigen Artenschutzpolitik stehen. Hier hat Baden-Württemberg noch deutlichen Nachholbedarf." Mit Blick auf das von der Landesregierung rechtlich ausgebremste Volksbegehren für gebührenfreie Kitas erklärte Stoch: "Wir sind gespannt, ob die Herren Kretschmann und Strobl auch dieses Volksbegehren ablehnen oder ob sie sich politisch damit auseinandersetzen. Die Bienenstöcke in der Villa Reitzenstein reichen für eine glaubwürdige Umweltpolitik jedenfalls nicht aus."

26.07.2019 12:33
Schöne Ferien!.
Heute beginnen die Sommerferien. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften erholsame Wochen.

SPD-Landeschef Andreas Stoch hat Timur Özcan zu seiner Wahl als neuer Bürgermeister in Walzbachtal herzlich gratuliert.

"Timur Özcan ist nicht nur ein weiterer erfolgreicher Sozialdemokrat in der Riege unserer jungen Bürgermeister. Der 28-jährige Verwaltungsfachmann ist damit auch der erste türkischstämmige Bürgermeister in Baden-Württemberg", sagte Stoch.

"Das ist ein tolles Zeichen dafür, dass wir Menschen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft als Teil unserer Gesellschaft begreifen. Ich bin stolz, dass wir als SPD dieses Zeichen setzen."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat sich über den Angriff auf den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer tief bestürzt gezeigt.

"Das ist feiger und abscheulicher Angriff - auf unseren Hockenheimer Genossen, aber auch auf alle, die sich in Politik und Gesellschaft engagieren", sagte Stoch. "Wir Demokraten müssen uns mit aller Entschiedenheit gegen solch blinde Gewalt zur Wehr setzen. Wir dürfen eine Verrohung dessen, was unsere Gesellschaft im Kern auszeichnet, nicht zulassen. Ich wünsche Dieter Gummer von ganzem Herzen gute Genesung. Und ich hoffe, dass der Täter so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen wird."