SPD Plankstadt

SPD unterstützt Nils Drescher

Ortsverein

Parteipolitische Überlegungen zur Bürgermeisterwahl 2016 werden in der SPD Plankstadt nicht angestellt. Vielmehr soll der Bewerber unterstützt werden, der nach objektiven Kriterien die besten Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt. Aus diesem Grund hatte die Spitze der Gemeinderatsfraktion Nils Drescher zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Der Bewerber konnte Plankstadts Sozialdemokraten restlos überzeugen, sowohl was seine Person, seine berufliche Qualifikation als auch sein Politikstil im Falle seiner Wahl betrifft.

Gemeinderätin und stellv. Ortsvereinsvorsitzende Jutta Schneider begrüßte die anwesenden Mitglieder und insbesondere den Kandidaten. Die weitere Sitzungsleitung übertrug sie hiernach Prof. Dr. Dr. Ulrich Mende, dem Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion. Nils Drescher hob eingangs hervor, dass er mit seiner Heimatgemeinde Plankstadt in starkem Maße verwurzelt sei. Hier sei er aufgewachsen, habe eine glückliche Kindheit und Jugend verbracht, hier habe er vor zwölf Jahren im Blumenhof gebaut und wohne dort mit seiner Frau und zwei Kindern.

Zu seinem beruflichen Werdegang führt er aus, dass er nach dem Studium an der Verwaltungsfachhochschule Kehl als Inspektor beim Landratsamt RNK begonnen habe, sei in verschiedenen Bereichen tätig gewesen und habe sich zum Kreisverwaltungsdirektor und Leiter des Amtes für Nahverkehr und Wirtschaftsförderung hochgearbeitet. In dieser Funktion trägt er bereits heute eine große Verantwortung und hat einige wichtige Projekte erfolgreich abgeschlossen. Im Falle seiner Wahl werde er neue Wege einschlagen. Vor allem werde er mit allen im Rat vertretenen Fraktionen Gespräche führen und insbesondere auch die Bevölkerung zeitnahe in die Entscheidungsprozesse mit einbeziehen.

Eine ganze Reihe von aktuellen kommunalpolitischen Themen wurden hiernach von den SPD-Mitgliedern angesprochen, wie etwa neue Angebote für Familien und Senioren, die Flüchtlingsproblematik, Erneuerung des Sportplatzes oder die Sanierung des Rathauses. Nils Drescher zeigte sich dabei bestens informiert und betonte, dass zusammen mit den jeweils Beteiligten und dem Gemeinderat die bestmöglichen Lösungen zu erarbeiten seien. Den Wahlkampf werde er themenbezogen und fair führen. Die Vorstellung des Bewerbers, der übrigens keiner Partei angehört, beeindruckte die Genossen sichtlich. Einen mit Polemik angereicherten Wahlkampf lehnte man ab.

 
 
SPD-Rhein-Neckar
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Termine

Herzliche Einladung zur Vorstandssitzung

Mittwoch, 20 Februar 2019

TSG Vereinsgaststätte "Eviva"

 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

Stoch: "Über 17.000 Unterschriften in nur vier Wochen sind ein tolles Signal für Gebührenfreiheit in der Kita"

Die SPD Baden-Württemberg hat heute beim Innenministerium ihren Zulassungsantrag zum Volksbegehren für gebührenfreie Kitas eingereicht. Bis zum Dienstag waren über 17.000 beglaubigte Unterschriften zur Unterstützung des Begehrens beim SPD-Landesverband eingegangen - also weit über die erforderlichen 10.000.

Die Pforzheimer SPD hat auf ihrer Nominierungskonferenz Uwe Hück als Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai gewählt. Für den scheidenden Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Porsche AG stimmten am Samstagvormittag 41 von 46 anwesenden Kreisdelegierten. Damit steht er nun auf Platz 1 der SPD-Liste für die Gemeinderatswahl in der Goldstadt.

Stoch: "Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zur spürbaren Entlastung von Familien erfolgreich gemacht"

Das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg hat das erste Etappenziel erreicht: Bis zum heutigen Samstag sind über 10 000 beglaubigte Unterschriften beim SPD-Landesverband eingegangen. Das teilte Landeschef Andreas Stoch bei einer Klausurtagung des Landesvorstands am Wochenende in Bad Boll mit.

"Das ist eine unglaubliche Resonanz", so Stoch. "Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer spürbaren Entlastung der Familien in Baden-Württemberg erfolgreich gemacht." Stoch betonte, aus dem ganzen Land gebe es positive Rückmeldungen für die Initiative. Ebenso wie in der SPD selbst habe die Landespartei weit über die Parteigrenzen hinaus Unterstützung erhalten."Ich danke allen, die sich jetzt schon beteiligt haben. Diesen tollen Schwung werden wir mitnehmen in die nächste Phase."

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat den Beschluss des Landesvorstands der Grünen für nach Einkommen gestaffelte Kitagebühren als "reinen Papiertiger" bezeichnet.

Es sei zwar bemerkenswert, dass sich die Grünen in Anbetracht des von der SPD geplanten Volksbegehrens nun offensichtlich unter Druck fühlten. "Aber dieser Beschluss ist weder inhaltlich konsequent noch politisch glaubwürdig", so Stoch. Schließlich seien die Grünen jetzt seit acht Jahren stärkste Regierungspartei und hätten das ganze Thema der Gebührenentlastung "von vorne bis hinten" nur blockiert. Mit ihrem jetzigen Vorstandsbeschluss spielten die Grünen weiterhin Qualität, Kitaplätze und Gebührenfreiheit gegeneinander aus - "und das ist so falsch wie unnötig".

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat angesichts der gescheiterten Brexit-Abstimmung im britischen Parlament scharfe Kritik an den politisch Verantwortlichen in Großbritannien geäußert.

"Die Konservativen im Vereinigten Königreich haben ihr Land und die ganze Europäische Union in diese verfahrene und bittere Situation hineinmanövriert", erklärte Stoch. "Verantwortungslose Gesellen wie Boris Johnson haben sich inzwischen längst vom Acker gemacht. Mit ihrer Aufwiegelei haben sie das ganze europäische Projekt aufs Spiel gesetzt. Frau May sollte nun schleunigst ihren Hut nehmen und den Weg für Neuwahlen frei machen."

Die SPD fühlt sich darin bestätigt, dass Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ihrem Amt nicht gerecht wird. Nachdem das Verwaltungsgericht Stuttgart nach Medienberichten offenbar bereits im Dezember dem Wissenschaftsministerium per einstweiliger Verfügung untersagt hat, den im März 2017 gewählten Vizepräsidenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einzusetzen, sieht sich SPD-Generalsekretär Sascha Binder in seiner damaligen Einschätzung bestätigt.