SPD Plankstadt

Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen!

Noch nie war es so wichtig wie in dieser Zeit, für demokratische Strukturen in unsere Gesellschaft einzutreten. Sie werden zunehmend in Frage gestellt, bekämpft oder verachtet. Dabei ist die Demokratie noch die beste Form, Zusammenleben zu gestalten. Denn in ihr werden verschiedene Meinungen diskutiert und auch toleriert. Eine Demokratie braucht aber auch Gruppen, Kreise, Parteien, in denen sich Menschen zusammenschließen, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Die SPD steht in ihrer Geschichte für das Ziel, die Demokratie zu erhalten und zu verteidigen gegen alle Bestrebungen, sie zu zerstören.

Demokratie kann man schon in der Schule lernen, aber auch in Vereinen und natürlich auch in einer Gemeinde, also bei uns in Plankstadt. Demokratie braucht aber auch die Erfahrung anderer. Darum ist die Vernetzung mit Nachbargemeinden, aber auch Kontakte zu den übergeordneten Strukturen notwendig: das Land Baden-Württemberg, die Bundesrepublik Deutschland, Europa, ja sogar die Vereinten Nationen (UNO) mit ihren Organisationen, die weltweit humanitäre Dienste tun, von großer Bedeutung.

Die SPD trägt das Wort „demokratisch“ in ihrem Namen. Ihr zweites große Ziel – das sie allerdings mitunter aus den Augen verloren hat – ist eine gerechte und soziale Gesellschaftsordnung. Für unseren Ortsverein bedeutet dies konkret: Wir treten ein für sozialen Wohnungsbau, bezahlbare Mieten für junge Familien, eine gute Kinderbetreuung, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können und Ermutigung für Jugendliche, sich für ihre Interessen einzusetzen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Jürgen Kegler
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Plankstadt

 
 

25.10.2020 in Topartikel Allgemein

Schon 24 Großkisten für Appel und Ei

 

Spendenaktion der SPD zugunsten der Tafel „APPEL und EI“ geht bis Ende des Monats Oktober weiter

 

Die Spendenbereitschaft der Plankstädter Bürger zugunsten der Schwetzinger Tafel „APPEL und EI“ , die die SPD initiiert hat, ist ungebrochen. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender.

Nachdem vor kurzem der Tafel elf volle Kisten mit haltbaren Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln übergeben werden konnte, war die vorhandene Kapazität an den von der Tafel zur Verfügung gestellten Behältern inzwischen wieder fast ausgelastet. Also bat man den Tafelladen, die Spenden abzuholen und weitere Behälter zur Verfügung zu stellen, was auch prompt geschah. Die Herren Babb und Manz von der Schwetzinger Tafel rückten mit dem LKW bei der Sammelstelle der Familie Schneider, Im Grund 1 in Plankstadt, an, und luden 13 proppenvoll gefüllte Behälter sowie eine Menge von Toilettenpapier (bevor es von Verbrauchern weggehamstert wird) sowie zahlreiche Fruchtsaftkartons ein.

Natürlich kamen die beiden SPD-Vertreter Jutta und Helmut Schneider mit den Mitarbeitern der Tafel ins Gespräch. Beide Seiten war sehr angetan von der beispielhaften Menschlichkeit der Spender. Da die Folgen der Corona-Pandemie nicht absehbar sind, kann es gerade für bedürftige Personen zu großen Problemen kommen. Die Aktion wird bis Ende Oktober fortgeführt. In der Plankstädter SPD-Vorstandschaft werden Überlegungen dahingehend angestellt, im Frühjahr 2021 erneut eine Spendenaktion durchzuführen.

 

 

16.10.2020 in Allgemein

Spendensammlung für Bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger

 

Spendenaktion der SPD zugunsten der Tafel „APPEL und EI“

Die Spendenaktion der Plankstädter SPD zugunsten der Tafel „APPEL und EI“ im Mai dieses Jahres war sehr erfolgreich. Daran musste angeknüpft werden. Also bittet der SPD-Ortsverein nunmehr erneut um Spenden von haltbaren Nahrungsmitteln und Hygieneartikel, die an die Schwetzinger Tafel „APPEL und EI“, bei der auch Bürgerinnen und Bürger von Plankstadt Kunden sind,  weitergeleitet werden.

Die Folgen der Corona-Pandemie sind bislang noch nicht abzusehen. Für bedürftige Personen, vor allem Arbeitslose, Alleinerziehende, Geringverdiener, kinderreiche Familien sowie Rentner, kann dies zu großen Problemen führen. Dies sieht auch eine große Anzahl von Personen, die bis jetzt ihre Spenden abgeliefert haben so. Eine Spenderin bracht es auf den Punkt, als  sie sagte: „Wenn es einem selbst gut geht, kann man auch etwas spenden für Menschen, denen es nicht so gut geht.“ Sie sprach sich für eine Wiederholung der Aktion aus.

Auch Personen aus Nachbargemeinden beteiligten sich an der Spendenaktion.

So konnten Ortsvereinsvorsitzender Dr. Jürgen Kegler und Gemeinderätin Jutta Schneider dieser Tage eine beachtliche Menge  gespendeter Artikel bei der Schwetzinger Tafel anliefern: 11 große Kunststoffbehälter dazu ein Großkarton mit Fruchtsaft.

Norbert Holter, der stellvertretende Leiter der Tafel, die von der Caritas und der Diakonie organisiert wird, zeigte sich hocherfreut über die stattliche Menge, die von den beiden SPD-Vertretern übergeben wurde. Den Dank von „APPEL und EI“ gibt die SPD hiermit an die Spender weiter.

Die Aktion wird bis Ende Oktober weitergeführt. Nach wie vor können Spenden bei Familie Schneider, Im Grund 1 in Plankstadt, abgegeben werden. Im Eingang zum Haus ist ein Tisch mit Kartons, in die die Spenden eingelegt werden können, aufgestellt.

 

30.09.2020 in Allgemein

Bitte um Spenden für die Tafel

 

SPD Plankstadt sammelt Spenden für die Tafel „APPEL und EI“

2. Spendenaktion

Im Mai dieses Jahres hat die SPD Plankstadt eine erfolgreiche Spendenaktion für dieTafel „APPEL und EI“ durchgeführt. Daran soll angeknüpft werden. Daher bittet der SPD-Ortsverein Plankstadt erneut um haltbare Nahrungsmittel und Hygieneartikel, die als Spenden an die Tafel „APPEL und EI“ in Schwetzingen weitergeleitet werden.

Die Folgen der andauernden Pandemie sind für bedürftige Menschen, vor allem für Arbeitslose, Alleinerziehende, Geringverdiener, kinderreiche Familien und Rentner in besonderem Maß spürbar. Laut Bundesverband Deutsche Tafel e.V. sind in Deutschland übrigens ein Drittel der Kunden Kinder und Jugendliche. APPEL und EI in Schwetzingen unterstützt die Menschen mit schneller Soforthilfe. Auch Plankstädter Bürgerrinnen und Bürger sind dort Kunden. Die Einkaufsberechtigung der Tafel-Kunden wird von APPEL und EI durch Vorlage entsprechender Nachweise wie ALG II-Bescheid, Kindergeldzuschuss, Wohngeld oder Rentenbescheide etc. geprüft. Bedürftige Kunden erhalten eine Kundenkarte.Bei den Tafeln gilt das Motto “Jeder gibt, was er kann“. Sie freuen sich über jede Art der Unterstützung, sowohl in materieller als auch in finanzieller Art.

Der SPD Plankstadt geht es bei der Aktion ausschließlich darum, gerade in der schwierigen Pandemiezeit bedürftigen Personen zu helfen. Die Spenden können abgegeben werden bei Familie Schneider, Im Grund 1 in Plankstadt (für Rückfragen: Tel. 4097691). Kartons sind bereits auf der Einfahrt zum Haus aufgestellt, in die die Sachspenden eingelegt werden können. Die Spendenaktion beginnt am 1. und endet am 31. Oktober.

 

22.09.2020 in Allgemein

Jahreshauptversammlung

 

Jahreshauptversammlung der SPD Plankstadt

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Plankstädter SPD am 18. September im Ratssaal des Gemeindezentrums stand die Wahl des kompletten Ortsvereinsvorstand. Dabei wurden bis auf zwei neue Beisitzer die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt.  Die Vorstandschaft setzt sich hiernach wie folgt zusammen:

1 .Vorsitzender: Prof. Dr. Jürgen Kegler,

stellvertretende Vorsitzende: Jutta Schneider und Anja Kegler,

Kassierer: Eric Wagner,

Schriftführer: Martin Elsner,

Pressesprecher: Helmut Schneider,

Beisitzer: Angelika Elsner und Werner Engelhardt.

Alle Kandidaten wurden in geheimer Wahl einstimmig gewählt. Per Akklamation wurden als Kassenprüfer Angelika Elsner und Dieter Schneider und als Delegierte Jürgen Kegler, Anja Kegler und Angelika Elsner ebenfalls einstimmig gewählt. Die Versammlungsleitung während der Wahl nahm Werner Engelhardt wahr. Die Zählkommission mit Gaby Wacker, Kerstin Engelhardt und Dieter Schneider arbeitete rasch und reibungslos.

Vor Durchführung der Wahlen war die vorgegebene Tagesordnung, abzuarbeiten. Vorsitzender Jürgen Kegler ging ausführlich auf die Arbeit seit der Hauptversammlung 2019 ein und lobte die Gemeinderatsfraktion für die informativen Berichte aus dem Ratsgremium. Auf Vorschlag des Ortsvereinsmitglieds Simone Schneider habe man in den Monaten Mai / Juni eine Spendenaktion zugunsten des Schwetzinger Tafelladens „Appel und Ei“ durchgeführt, was sich als großer Erfolg erwies. Es konnten 27 Großkartons mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln dem Tafelladen übergeben werden. Kegler schlug vor, diese Aktion im Oktober dieses Jahres zu wiederholen. Aufgrund der Corona-Krise müsse damit gerechnet werden, dass es zu mehr Hilfsbedürftigen kommt. Der Vorschlag wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Präsenz in Plankstadt habe der Landtagsabgeordnete Daniel Born gezeigt, so bei einem Gespräch bei BGM Drescher, an dem auch Vertreter des Ortsvereins teilnahmen oder bei seinem Besuch im Heimatmuseum, der sehr beeindruckend verlief. Außerdem sagte Dr. Kegler, dass sich zum 1. Juli 2020 bei der Gemeinderatsfraktion ein Wechsel vollzog. Fraktionssprecher Dr. Dr. Ulrich Mende habe diese Funktion an seine Stellvertreterin Jutta Schneider weitergegeben. Kegler dankte Ulrich Mende für seine 45 Jahre andauernde hervorragende Arbeit im Ratsgremium.

Der Kassenbericht von Eric Wagner informierte über die guten Kassenlage. Kassenprüfer Dieter Schneider bescheinigte ihm eine hervorragende Arbeit. Auf Vorschlag von Werner Engelhardt wurde zunächst der Kassierer und danach die Gesamtvorstandschaft einstimmig entlastet.

Die neue Fraktionssprecherin im Gemeinderat Jutta Schneider informiert die Anwesenden über die Arbeit im Ratsgremium seit April 2019. Sie ging zunächst auf die Ansiedlung eines Vollsortimenters und eines Drogeriemarktes bei der Mehrzweckhalle ein. Die Versorgungslücke innerorts bleibe jedoch bestehen. Die SPD-Fraktion habe diesem Projekt nicht zustimmen können und sich der Stimmen enthalten. Dies habe die Fraktion auch beim Gemeindeentwicklungskonzept bis 2040 praktiziert. Der Finanzplan sehe für diesen Zeitraum Investitionen von 100 Mio. € vor. Die Bedenken, dass dieser Betrag nicht geleistet werden könne, seien groß. Dem Kauf der Containeranlage als Not-Rathaus beim Festplatz habe man hingegen zugestimmt. Die Container könnten später für einen vierzügigen Kindergarten verwendet werden.

Sie ging dann auf die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 ein. Die Zahl der Gemeinderäte sei auf 22 aufgestockt worden. Die PlaLi habe 8, die CDU 7, die GLP 4 und die SPD 3 Sitze erreicht.

In der November-Sitzung habe der Gemeinderat einstimmig die Anlegung des Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung Schwetzinger-/Schubert-/Schönauer Straße mit einem Aufwand von 2,15 Mio. € beschlossen.

Ebenso einstimmig habe sich das Ratsgremium in der Februar-Sitzung für die Anlegung eines Radschnellwegs zwischen Heidelberg und Schwetzingen ausgesprochen.

Wichtigster Punkt bei den Haushaltsanträgen der SPD-Fraktion war die Forderung nach einer Kostenaufstellung für die Rathaussanierung und – erweiterung. Hier gehe es nicht nur um die Baumaßnahme auf dem Rathausgelände, sondern darüber hinaus um den Kostenanteil für den Erwerb und die Umgestaltung des Sparkassengebäude für das Bürgerbüro, die Möblierung für die gesamte Verwaltung sowie für die vorübergehende Unterbringung der Verwaltung beim Festplatz .Bis heute habe die Verwaltung eine solche Kostenzusammenstellung dem Gemeinderat nicht vorgelegt.

In der Sitzung im Juli sei der Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Mehrzweckhalle mit einem voraussichtlichen Aufwand von 17,3 Mio. € gefasst worden. Die SPD-Fraktion habe der Maßnahme trotz großer Bedenken zugestimmt und deutlich gemacht, dass die Baumaßnahme und die Kostenüberwachung engmaschig zu führen seien. Einstimmig sei auch der Beschluss gefasst worden, dass Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle hatten, finanziell unterstützt werden.

H. Schneider

 

19.09.2020 in Allgemein

Besuch im Heimatmuseum

 

Ein Abend im Plankstadter Heimatmuseum

 Mit seiner Tour „Ein Sommerabend im Museum“ machte der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born Station im Heimatmuseum Plankstadt. Die 15 Gäste, die der Einladung ihres Wahlkreis-Abgeordneten in dieses in vielerlei Hinsicht besondere Kleinod der Plankstadter Stadtgeschichte gefolgt waren, konnten sich dort unter der fachkundigen Führung von Heidrun Engelhardt und Bruno Rafflewski über die mittlerweile mehr als 30 Jahre währende Arbeit des Plankstadter Heimat- und Kulturkreises informieren.

In diesem Museum wird Großartiges geleistet! Ich bin wirklich stolz darauf, dass wir in unserem Wahlkreis eine solch große Zahl primär ehrenamtlich betriebener Kulturstätten haben. Dabei zeigt das Heimatmuseum hier in Plankstadt besonders eindrücklich, wie weit eine auf Respekt und Anerkennung basierende Kooperation zwischen Verwaltung und Ehrenamt ein solches Projekt bringen kann!“ Zur Vorgeschichte dieser Kulturstätte gehört auch, dass der im Jahr 1819 errichtete Komplex im Jahr 1988 kurz vor seinem Abriss stand. Der Gemeinderat befasste sich bereits aktiv mit diesem Gedanken. „Dazu ist es zum Glück nicht gekommen“ freuten sich Born und alle Anwesenden in Anbetracht dessen, was der Heimat- und Kulturkreis in den vergangenen 30 Jahren aus dieser Kulturstätte gemacht hat.

Das Museum besteht aus zwei Kernbereichen, welche sich jeweils mit dem Leben im 18. und 19. Jahrhundert befassen. Im ehemaligen Wohngebäude können die Besucher sich mit der Lebensart der damaligen Zeit auseinandersetzen. Die „gute Stube“, das Schlafzimmer, aber auch die Küche, die zu jener Zeit noch über einen eher geringen „Automatisierungsgrad“ verfügte, werden an Hand vieler liebevoll dekorierter Details dargestellt. Im zweiten Teil des Museumskomplexes werden typische landwirtschaftliche Gerätschaften der damaligen Zeit ebenso beleuchtet wie die Arbeitsumgebungen traditioneller Handwerke. Auch Teile eines zeitgenössischen Klassenzimmers vermitteln einen authentischen Eindruck über die damaligen Lern- und Lehrbedingungen.

So sehr die Schilderungen und Anekdoten, welche Heidrun Engelhardt und Bruno Rafflewski zum Besten gaben, beeindruckten, so sehr zeigte sich Daniel Born auch besorgt über die Zukunft des Plankstadter Heimat- und Kulturkreises. „Hier wird so tolle Arbeit geleistet. In Anbetracht der geschilderten Nachwuchssorgen bleibt nur zu hoffen, dass es mit diesem phantastischen Museum und dessen Trägerverein noch lange weitergeht!“ bedankte sich Born abschließend bei den Referenten.

 

 

 

15.09.2020 in Allgemein

Sommerinterview Schwetzinger Zeitung

 

PLANKSTADT

SOMMERINTERVIEW (TEIL 4) FÜR DIE SPD IST DAS DIENSTLEISTUNGSGEBÄUDE AUF DEM ADLER-AREAL DER GRÖSSTE ERFOLG DER VERGANGENEN ZWÖLF MONATE / FINANZEN IM BLICK BEHALTEN

Bezahlbarer Wohnraum ist ihnen wichtig

12. September 2020 Autor: Saskia Grössl (grö)

Plankstadt.Wo steht die Gemeinde, welche Herausforderungen kommen auf die Menschen zu und wie sollte man damit umgehen? In unserer Sommerinterview-Reihe können sich die Gemeinderatsfraktionen dazu äußern. Diesmal ist die SPD an der Reihe und beschließt die kleine Serie. Die Fragen wurden von der Fraktionssprecherin Jutta Schneider und vom Vorsitzenden des Ortsvereins, Jürgen Kegler, schriftlich beantwortet.

Die letzte Kommunalwahl liegt nun mehr als ein Jahr zurück – der Gemeinderat hat sich dabei vergrößert. Wie ist Ihr Fazit für die bisherige Zusammenarbeit?

SPD: Die SPD war aus verschiedenen Gründen gegen die Vergrößerung des Gemeinderats. Eine Veränderung der bisherigen Zusammenarbeit hat sich nicht ergeben, jedoch sind die Kosten für die Sitzungsgelder gestiegen.

Was waren aus Ihrer Sicht die größten Erfolge des Gemeinderats in den zurückliegenden zwölf Monaten und warum?

SPD: Der größte Erfolg war die Fertigstellung des Dienstleistungszentrums auf dem Adler-Areal. Bedauerlich dabei ist allerdings der Abbruch des denkmalgeschützten „Adler“ mit Saalanbau, der nicht nur über viele Jahrzehnte hinweg das gastronomische Aushängeschild Plankstadts, sondern darüber hinaus der gesellschaftliche und kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde war.

Das Dienstleistungsgebäude auf dem Adler-Areal ist fertig, die Rathaussanierung läuft, das Antonius-Quartier wird fleißig bebaut, der Grundsatzbeschluss zur Mehrzweckhalle ist gefasst – viele Dinge sind abgeschlossen oder laufen gerade. Welche Projekte sehen Sie als Nächstes auf der Agenda für die Gemeinde?

SPD: Die Gemeinde hat die Sanierung beziehungsweise den Neubau des Rathauses zu finanzieren. Die Gesamtkosten hierfür wurden dem Gemeinderat bislang noch nicht mitgeteilt. Es geht hierbei nicht nur um die Baukosten auf dem Rathausgrundstück, das von der Verwaltung mit 4,5 Millionen Euro veranschlagt wurde. Hinzu kommen die Kosten für die Möblierung, der Kostenanteil für das Bürgerbüro im ehemaligen Sparkassengebäude und der Aufwand für die vorübergehende Unterbringung der Verwaltung auf dem Festplatz. Die Mehrzweckhalle soll mit einem Kostenaufwand von 17,3 Millionen Euro saniert werden. Für die genannten Maßnahmen sollen Erlöse aus dem Verkauf von gemeindeeigenem Baugelände eingestellt werden. Was auf dem Gelände des Sportvereins TSG Eintracht konkret geschehen soll, ist noch nicht bekannt.

Was würden Sie in Plankstadt gerne durchsetzen oder verbessern, wenn Sie alleine entscheiden dürften ohne eine Mehrheit im Gemeinderat finden zu müssen?

SPD: Bezahlbaren Wohnraum, gestaffelt nach Familiengröße und Einkommen, schaffen. Erstens durch den Bau von gemeindeeigenen Wohnhäusern. Zweitens durch den Verkauf von gemeindeeigenen Baugrundstücken an Einwohner Plankstadts zu günstigen Preisen. Die Gemeinde hat in den zurückliegenden Jahrzehnten damit nur gute Erfahrungen gemacht. Der Verkauf von Bauplätzen zu den hohen Marktpreisen lockt überwiegend nur wohlhabende Personen von außerhalb an.

Die Corona-Pandemie hat uns überrollt. Wie beurteilen Sie den Umgang der Gemeindeverwaltung mit der Krise?

SPD: Die öffentlichen Stellen in Bund, Land und Kommunen haben in der Corona-Pandemie eine hervorragende Leistung gezeigt. Auch die gute Arbeit der Gemeindeverwaltung in dieser Sache ist zu loben.

Die Herausforderungen kamen auch auf die Schulen, Kindergärten und Vereine zu. Wie beurteilen Sie hier den Umgang mit der Pandemie? Was könnte man besser machen?

SPD: Die Schulen und Kindergärten sind vom Kultusministerium nicht gut und oft zu kurzfristig informiert worden. Sie sind bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen, Abstandsregeln und Gruppengrößen allein gelassen worden, sie haben trotzdem sehr gute Arbeit geleistet. Jetzt wieder zum „Regelbetrieb“ überzugehen, ist gefährlich. Es müssen klare Hygienemaßnahmen für alle Einrichtungen verbindlich durchgesetzt werden.

Welche Folgen der Pandemie sehen Sie noch auf die Gemeinde zukommen?

SPD: Der schwere Einbruch in der Wirtschaft der Bundesrepublik wird deutlich negative Folgen bei den Gemeindefinanzen haben. Zugleich werden die Sozialausgaben steigen, wenn die Arbeitslosigkeit steigen sollte.

Die vielen großen Projekte verschlingen einiges an Geld. Geben die Finanzen der Gemeinde das aus Ihrer Sicht her?

SPD: Die Gemeindefinanzen sind derzeit noch solide. Allerdings müssen die künftigen Vorhaben (beispielsweise Projekt Mehrzweckhalle mit einer 2-und 3-Feldhalle (ohne das Haus für Vereine) über 17,3 Millionen Euro unter anderem auch aus Grundstücksverkäufen finanziert werden. Wir haben dem Projekt unter größten Bedenken zugestimmt. Hierbei hatten wir uns bei den Prognosen der Verwaltung hinsichtlich einer soliden Finanzierung verlassen. Wie sich das Steueraufkommen entwickeln wird, ist derzeit noch nicht absehbar; es wird aber sicher sinken.

Corona könnte auch klare Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen haben. Wie wollen Sie sicherstellen, dass bei den zukünftigen Investitionen niemand übers Ziel hinausschießt?

SPD: Die Gemeindeverwaltung muss bei den Bauprojekten auf engmaschige Überwachung sowohl der Bauausführung als auch der Kosten achten. Umplanungen während der Bauphasen sind zu vermeiden, denn dies führt zu Erhöhung der ursprünglich geplanten Kosten. Wir erwarten nun von der Verwaltung eine ständige Information über die Entwicklung der Baukosten und deren Finanzierung. Notfalls müssen die Baumaßnahmen zeitlich gestreckt werden. Es ist nicht sinnvoll, so umfangreiche Baumaßnahmen während der Amtszeit des Bürgermeisters von acht Jahren abzuwickeln.

Um mit einem positiven Ausblick zu enden: Worauf freuen Sie sich bei Ihrer politischen Arbeit im nächsten Jahr?

SPD: Beim Abstimmungsverhalten im Gemeinderat hält sich unsere Freude in Grenzen. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Für die SPD hoffen wir im Land und Bund auf mehr Zustimmung bei den Wählerinnen und Wählern nach dem guten Krisenmanagement unserer SPD-Ministerinnen und Minister in Berlin.

© Schwetzinger Zeitung, Samstag, 12.09.2020

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06.06.2020 in Metropolregion

Spendenaktion für „Appel und Ei“ ein voller Erfolg

 

Jutta Schneider und Jürgen Kegler bei der Übergabe der Spenden bei "Appel und Ei" in Schwetzingen.

 

Bereits Mitte der Sammelaktion zugunsten des Schwetzinger Tafelladens „Appel und Ei“ konnte die Plankstädter SPD auf einen beachtlichen Erfolg hoffen. Neun Großkartons, gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln, die bedürftigen Mitbürgern zugutekommen sollen, konnten beim Tafelladen abgeliefert werden. Für die „zweite Halbzeit“ wurde mit einem ähnlich guten Ergebnis gerechnet. Doch es kam ganz anders, viel besser. Es konnte nach Abschluss der Aktion die doppelte Menge wie bei der ersten Lieferung an besagtem Material dem Tafelladen zur Verfügung gestellt werden: achtzehn Großkartons!.

Allen Spendern gebührt ein großes Lob. Sie hatten begriffen, dass gerade in der schwierigen Pandemiezeit bedürftigen Menschen, die oft ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind, zu helfen ist. Diese können gegen eine geringe Spende bei „Appel und Ei“ „einkaufen“. Auch Plankstädter Bürgerinnen und Bürger sind dort Kunden.

Der Tafelladen und die Plankstädter Sozialdemokraten danken allen Spendern ganz herzlich. Es gab vereinzelt auch Geldspenden von Leuten, die selbst nicht einkaufen konnten. Selbstverständlich wurden dann auch entsprechende Einkäufe vom Plankstädter SPD-Vorstand getätigt. Die Organisatoren der Aktion, der Ortsvereinsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen Kegler und Gemeinderätin Jutta Schneider, waren hocherfreut, als sie die Spenden Herrn Holter und seinen Mitarbeitenden bei "Appel und Ei" ablieferten.


 

 

19.05.2020 in Allgemein

Spendenaktion für "Appel und Ei"

 

Spendenaktion der SPD Plankstadt zugunsten der der Tafel „APPEL und EI“

 

Bei der Spendenaktion der SPD Plankstadt zugunsten der Schwetzinger Tafel „APPEL und EI“ zeichnet sich ein beachtlicher Erfolg ab. Dieser Tage konnten vom Ortsvereinsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Kegler und Gemeinderätin Jutta Schneider neun Großkartons mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikel bei dem Tafelladen in Schwetzingen abgegeben werden. Dort war die Freude über die Lieferung groß. Norbert Holter, stellvertretender Leiter der Schwetzinger Tafel, betonte, dass man derartige Spenden für bedürftige Personen bzw. Familien dringend benötige. Er bat die beiden SPD-Vertreter den Spendern mit einem herzlichen „Vergelts Gott“ den Dank von „APPEL und EI“ auszudrücken.

Die Aktion wird bis Ende Mai fortgeführt. Nach wie vor können also Spenden bei Familie Schneider, Im Grund 1 in Plankstadt, abgegeben werden. Im Eingang zum Haus ist ein Tisch mit Kartons, in denen die Spenden eingelegt werden können, aufgestellt. Der SPD Plankstadt geht es dabei ausschließlich darum, gerade in der schwierigen Pandemiezeit bedürftigen Menschen zu helfen. Irgendwelche politische Werbung wird damit nicht verbunden. Die Spender haben dies auch so verstanden. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass auch Plankstädter Bürgerinnen und Bürger Kunden beim Schwetzinger Tafelladen „APPEL und EI“ sind.

 

11.03.2020 in Pressemitteilungen

Mit allen gebotenen Mitteln gegen Rechtsextreme

 

In seiner letzten Sitzung befasste sich der Plankstädter SPD-Vorstand ausführlich mit den zunehmenden Gewalttaten von Rechtsextremisten. Vorsitzender Prof. Dr. Jürgen Kegler gedachte den ermordeten Mitbürgern in Hanau und verlieh dem Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer Ausdruck. Er berichtete von der kürzlich in Schwetzingen abgehaltenen Mahnwache, die von den Jusos mitorganisiert worden sei, und an der auch Vorstandsmitglieder des Plankstädter Ortsvereins teilgenommen hatten. Bei dieser Veranstaltung seien die Namen der Ermordeten in Hanau genannt und aus ihrem Leben berichtet worden. Darüber hinaus sei eine Liste  mit den Namen der Opfer verteilt worden, die seit 1990 von Rechtsextremisten getötet wurden, 209 an der Zahl, führte Kegler aus. Die bedenklich hohe Zahl zeige in aller Deutlichkeit, wie gefährlich und weit verbreitet der Rechtsextremismus in diesem Land sei.

Die Vorstandsmitglieder waren übereinstimmend der Auffassung, dass die Ursache für die zunehmende Gewaltbereitschaft gegen Menschen in der Verrohung der Sprache der politisch Rechten zu suchen sei. Die Ausgrenzung von Migranten, die Hetze gegen Flüchtlinge, die Verbreitung der Angst vor dem Islam, dies alles werde von rechtsextremistischen Tätern aufgegriffen und als Rechtfertigung für ihre mörderischen Handlungen benutzt.

Dier SPD-Ortsvereinsvorstand forderte, dass die staatlichen Organe, wie die Polizei und die Gerichte, sowie die Vertreter der demokratischen Parteien viel stärker die Gefahr des Rechtsextremismus ernstnehmen und ihm mit allen gebotenen Mitteln entgegentreten sollten. Ein guter Anfang sei mit der Mahnwache in Schwetzingen gemacht worden.

Jürgen Kegler erinnerte abschließend zu diesem Thema daran, dass sich die SPD Plankstadt schon im Kommunalwahlkampf unter der Überschrift „Tolerantes Plankstadt“ für ein friedliches Miteinander von Einwohnern unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Religion ausgesprochen hatte.

 

19.01.2020 in Allgemein

Bürgersprechstunde mit Daniel Born

 

Daniel Born lädt ein: Bürgersprechstunde im Hockenheimer Wahlkreisbüro

Am Montag, den 27. Januar, findet die nächste Bürgersprechstunde von Daniel Born in seinem Wahlkreisbüro in der Schwetzinger Straße 10 in Hockenheim statt. Von 14 bis 16 Uhr steht der Landtagsabgeordnete, der Mitglied im Wirtschafts- und im Bildungsausschuss ist, allen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis für deren Anliegen und Fragen zur Verfügung.

Born ist Kontakt mit den Bürgern wichtig

Es wird um telefonische Voranmeldung unter 06205/38324 gebeten. Selbstverständlich können auch Termine außerhalb der Bürgersprechstunde vereinbart werden.

 

 

30.05.2019 in Allgemein

Dank an alle Wählerinnen und Wähler

 

Kommunalwahl 2019 – ein herzliches Danke

Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern, die uns ihr Vertrauen entgegen gebracht und uns unterstützt haben.

Ein besonderer Dank geht an die Kandidatinnen und Kandidaten, die mit großem Idealismus und Engagement den Wahlkampf führten.

Danke auch den vielen Helfern, ohne deren Einsatz an Zeit und Kraft die Durchführung einer derartigen Mammutwahl undenkbar wäre.

Von dem bundesweiten Trend konnten wir uns nicht ganz lösen. Wir werden jetzt genau analysieren, was wir bei unserer Arbeit verbessern können und hoffen, bei der nächsten Wahl ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Ortsverein und Gemeinderatsfraktion der SPD Plankstadt werden sich weiterhin mit aller Kraft für das Wohl unserer Gemeinde und ihrer Bürger einsetzen – sozial – umweltfreundlich – tolerant.

Prof. Dr. Jürgen Kegler                                                        Prof. Dr. Dr. Ulrich Mende

 

20.04.2019 in Wahlen

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

 

Prof. Dr. Dr. Ulrich Mende (76) - Arzt für Radiologie

Erstmals 1975 gewählt, seit mehr als 43 Jahren Mitglied des Plankstädter Gemeinderats. Zweiter Bürgermeisterstell­vertreter und langjähriger Sprecher der SPD-Fraktion. Kommunalpolitische Schwerpunkte sind Soziales, Umwelt, Technik und Wohnungs­bau. Nach Chemiestudium, Tätigkeit in USA und Industrie Medizinstudium, Arzt für Radiologie und Habilitation am Uni-Klinikum Heidelberg. Auch im „Ruhestand“ noch in Forschung und Lehre tätig. Verheiratet, drei Kinder. Mitglied bei DRK, DLRG, HKK, MGV Sängerbund-Liedertafel, TSG Eintracht, Partner­schaftsverein und Bürgerbusverein Plankstadt. Mitglied des Pfarrgemeinderats 2000-2005 und 2010-2015. Für sein vielfältiges Engagement erhielt er 2003 das Bun­desverdienstkreuz am Bande.

 

Jutta Schneider (64) - Regierungsoberamtsrätin a.D.

 Sie war über 30 Jahre in verschiedenen Bereichen des Regierungspräsidiums Karlsruhe tätig. Seit 1986 ist sie Mitglied der SPD und seit etlichen Jahren stellv. Vor­sitzende im Orts­verein. Als Mitglied des Gemeinderates vertritt sie seit 2009 für die SPD-Fraktion die Inter­essen der Einwohner u.a. im Ausschuss für Ver­waltung, Kultur, Sport und Soziales. Ihr kulturelles Interesse gilt dem Theater, der Oper und dem Kabarett. Außerdem ist sie Mitglied in der AWO und Gründungsmitglied des Bürger­busvereins. Die Familie mit Ehemann, 3 erwachsenen Kindern und 5 Enkelkindern ist ihr Lebensmittelpunkt.

 

 

Christine Grimm (53) - kaufmännische Angestelte

Sie ist verheiratet und hat einen 24 Jahre alten Sohn. Seit 31 Jahren ist sie Mitarbeiterin der RNV GmbH. Von der Pike auf hat sie das Unternehmen kennengelernt. Sie war dort als Bus- und Straßenbahnfahrerin tätig. 2007 wechselte sie in die Unternehmens­entwicklung. 2004 wurde sie Aufsichtsrätin der Mannheimer Kommunal Beteiligungen GmbH (MKB). Seit 2013 ist sie im Gemeinderat. 2014 übernahm sie die Aufgabe einer frei­gestellten Betriebsrätin; 2018 Aufsichtsrätin der RNV GmbH. 31 Jahre Gewerkschafts-, 21 Jahre Betriebsrats- und 15 Jahre Aufsichts­ratstätigkeiten. Sie möchte die Bürgerinnen und Bürger in wichtige Entscheidungen einbinden; auch die Jugend soll die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen und Sichtweisen mit einzubringen.

 

Prof. Dr. Jürgen Kegler (74) - Pfarrer i.R.

Verheiratet, 2 Kinder + 4 Enkel. Nach Studium der Ev. Theologie, Philosophie und Geschichte in Tübingen, Bonn und Heidelberg war er Reli­gionslehrer in Walldorf, Vikar in Schwetzingen, Pfarrer in Eppelheim, Dekan in Mosbach und Ausbildungsreferent der Badischen Landes­kirche in Karlsruhe. Seit 1978 lehrt er ehren­amtlich an der Uni, wurde 2003 zum Honorar­professor ernannt. Er ist Mitbegründer des Zen­trums für Seelsorge in Heidelberg. Politisch aktiv seit dem Studium, seit 1975 in der SPD, zur Zeit Vorsitzender des Ortsvereins. Besonders wichtig ist ihm, Menschen in sozialer Not nicht zu vergessen.

 

Kerstin Engelhardt (33) - Staatlich anerkannte Erzieherin

Die Mutter einer neunjährigen Tochter ist in Plankstadt aufgewachsen und sehr mit ihrer Heimatgemeinde verbunden. Sie ist in der Albert-Schweitzer-Kindertagesstätte in Ofters­heim tätig. Ihr besonderes Interesse gilt daher den flexiblen Betreuungs- und Bildungs­angeboten sowie den Möglichkeiten, kosten­freie Kindertagesstätten zu erhalten. Zu Hause spielt sie gerne Keyboard und singt auch dazu.

Die Gemeindepolitik hat schon ihren Großvater Karl Engelhardt und ihren Vater Werner Engel­hardt sehr interessiert, die beide über viele Jahre Plankstädter Gemeinderäte waren.

 

Eric Wagner (59) - Techn. Fachwirt

Geboren ist Eric Wagner in Heidelberg, verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und ist seit 1987 ein Bürger von Plankstadt. Nach 41 Berufsjahren bei der Deutschen Telekom befindet er sich seit acht Monaten in der passiven Phase der Altersteilzeit. Als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Mannheim ist er weiterhin tätig. Gewerkschaftlich vertritt er als OV Vorsitzender seine aktiven Kolleginnen und Kollegen in der IT- und Telekommunikationsbranche im ver.di Bezirk Rhein-Neckar und ist in der Erwachsenenbildung tätig. Im SPD Ortsverein ist er seit vielen Jahren im Vorstand und führt seit acht Jahren die Kasse. Seine Interessen liegen in der Sozial- und Arbeitnehmerpolitik, sowie dem altersgerechten Wohnen und Leben.

 

Angelika Elsner (68) - Rentnerin

Verheiratet, 2 Kinder, nach Ausbildung zur Kran­kenschwester, Weiterbildung in Göttingen zur Unterrichts­schwester und Pflegedienstleitung, tätig als Unter­richtsschwester an der Universi­tätsklinik Heidelberg, Studium zur Betriebswirtin im Sozialwesen in Karls­ruhe, danach tätig als Heimleitung bis zum Renten­eintritt. Ehrenamt­liches Engagement bei der Senioren­initiative Plankstadt, dem Arbeitskreis barrierefreies Plankstadt und dem Gesundheitssportverein, Mitarbeit bei der Volkshochschule Schwet­zingen, Organisation und Moderation des Kurses „Älter werden – Leben ge­winnen“. Politische Schwerpunkte: Lebensqualität für Senioren und deren Angehörige, bezahlbarer Wohnraum.

 

Maximilian Grimm (24) - Elektriker

Mit Leib und Seele ist Maximilian Grimm ein Plänkschter. Er ist hier in Plankstadt in den Kindergarten und in die Schule gegangen, war schon mit 3 Jahren im Fußballverein und hat hier im Ort seine Ausbildung zum Elektriker gemacht. Er arbeitet heute in einem großen Unternehmen als Elektriker.

Da es für ihn schon immer klar war, Plankstadt nie den Rücken zu kehren, hat er seine erste eigene Wohnung in Plankstadt gesucht und gefunden. Es kommt auch auf seine Generation an, wie sich die Gemeinde in Zukunft entwickelt. Deshalb will er sich engagieren.

 

Gudula Goebels-Merkle (55) - Dipl. Wirtschaftsinformatikerin

"Gudula Goebels-Merkle ist in Plankstadt auf­gewachsen und lebt gerne und aus Über­zeugung hier. Nach ihrem Studium der Wirt­schaftsinformatik an der Universität Mannheim war sie bei einer Firma für kommunale Software tätig und ist jetzt Projektleiterin in der Mann­heimer Stadtverwaltung. Ihr thematischer Schwerpunkt ist die Digitalisierung unserer Lebens­räume, insbesondere in der öffentlichen Verwaltung und im Bereich Bildung. Die verhei­ratete Mutter zweier erwachsener Töchter hat langjährige Erfahrung als Elternbeirätin. Durch ihr Interesse an kulturellen Veranstaltungen und als sportbegeistertes Mitglied der TSG liegen ihr die Förderung der Vereine am Herzen."

 

Dimitrios Grigorakis (62) - Dipl. Ingenieur

Er ist in Athen geboren und wohnt seit neun Jahren in Plank­stadt. Seit dreizehn Jahren ist er SPD‐Mit­glied und Kassierer im OV SPD Brühl. Seit seinem zehnten Lebensjahr lebt er im Rhein‐Neckar Kreis, hat drei Töchter und pflegt mit seiner Partnerin eine 11‐jährige Beziehung. Als Mensch versucht er sich in Situationen anderer reinzudenken, ihre Bedürfnisse zu ver­stehen und danach zu handeln. Im Beruf als Vertriebsmitarbeiter stehen nicht nur die ge­schäftlichen Interessen sondern auch die soziale Kompetenz im Vordergrund. Der Gemeinderat bietet dafür einige Spielräume, in denen die Bürgerinnen und Bürger die zentrale Rolle spie­len. Damit es auch so wird und bleibt will er sich freundlich und selbstanpackend für die Men­schen in Plankstadt einsetzen.

 

Irmgard Appel (71) - Buchhalterin i.R.

Seit 2014 bin ich wieder Mitglied der SPD und im Ortsverein Plankstadt im Vorstand aktiv. Bei der Europa-Union Rhein-Neckar führe ich das Amt der Schatzmeisterin. Im sozialen Bereich bin ich als „grüne Dame“ im GRN Schwetzingen tätig. In Plankstadt fühle ich mich bereits seit fast 20 Jahren wohl.

Politische Schwerpunkte: Europa, Senioren, Soziales

 

 

Kai-Uwe Herrnkind (20) - Student

Zusammen mit meinem Studium der Politik-wissenschaft an der Universität Mannheim bin ich 2017 in die SPD eingetreten. Seitdem bin ich aktives Mitglied in der Juso Hochschulgruppe und seit diesem Jahr Stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos Mannheim. Ich leben schon mein ganzes Leben in Plankstadt und möchte mich mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat dafür einsetzten, den jungen Menschen in unserer Gemeinde eine Stimme zu geben. Denn für ein Plankstadt in dem wir alle gerne leben möchten muss auch die junge Generation aktiv an der Zukunft von Plankstadt mitarbeiten können.

 

Anja Kegler (57) - Verhaltenswissenschaftlerin (MA), Erzieherin

Ich bin verheiratet und lebe seit 2000 mit meinem Mann in Plankstadt. Wir fühlen uns hier sehr wohl und engagieren uns seit einigen Jahren in der SPD vor Ort. Eingetreten bin ich 1996. Seit über 30 Jahren bin ich Gewerkschaftsmitglied. Beruflich leite ich eine fünfgruppige Kindertageseinrichtung und bin im Per­sonalrat aktiv. Nicht nur in beruflicher, sondern auch in der politischen Arbeit sind Bildung und Kinder ein besonderer Schwerpunkt meiner Ar­beit. Einsetzen möchte ich mich für ein zu­kunftsfähiges Bildungssystem, soziale Gerech­tigkeit und die Rechte zur politischen Teilhabe von Heranwachsenden. Mein weiteres Engage­ment liegt im Bereich der Medienpädagogik und Gewaltprävention.

 

Martin Elsner (71 ) - Rentner

Er ist ev., verheiratet, hat 2 erwachsene Söhne. Nach der mittleren Reife Lehre als Tischler, Wehrdienst 1968/69, danach Arbeit als Tischler in Bonn, 1974 Meisterprüfung im Tischlerhand­werk, von 1975 tech­nischer Lehrer an der Co­meniusschule in Schwetzingen. 1978/79 Stu­dium am Fachseminar für Sonderpädagogik in Reutlingen, danach bis zur Pensio­nierung 2012 wieder als technischer Lehrer in Schwetzingen tätig, Mitglied in der SPD seit 1972, heu­te Bei­sitzer im Vorstand der SPD Plankstadt, seit 1976 Mitglied in der GEW, tätig in ver­schiedenen Funktionen (Schriftführer im Kreis­vorstand, Vor­sitzender des OV Schwetzingen – Hockenheim – Eppelheim, stimmberechtigtes Mitglied der Kreis­versammlung ). Politische Schwerpunkte: Schul- und Senioren­politik.

 

Bernd Stegmüller (43) - Technischer Angestellter

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor zwölf Jahren ist er nach Plankstadt gezogen, da von hier aus die Wege zur Arbeit für ihn und seine Frau ungefähr gleich sind. Auch genießt er die Nähe zu seinen Schwieger­eltern, die stets für seine Familie da sind. Da seine Kinder hier in den Kindergarten gegangen sind und beide hier noch zur Schule gehen, haben sich viele Bekanntschaften / Freundschaften sowohl zwischen Kindern als auch für die Erwachsenen entwickelt. Er fühlt sich sehr wohl in Plankstadt und würde sich eine schönere und belebtere Ortsmitte wünschen. Ein Anfang durch z.B. den Wochenmarkt oder den Weihnachtsmarkt ist ja schon gemacht.

 

Yvonne Schneider (48) - Verwaltungsbeamtin

Seit 1998 ist sie Mitarbeiterin bei der Stadt Mannheim, zurzeit halbtags tätig. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie (Ehe­mann, Tochter Julie, 12 Jahre, und Sohn David, 14 Jahre). Neben Beruf und Familie ist sie Übungsleiterin bei der TSG Rohrbach und dem VfG Leimen.

Die verbleibenden Zeit genießt sie im Garten.

 

Christoph Zippel (57) - Lichtplaner

geb. 1961 in Berlin, Abitur in Königsfeld / Schwarzwald, nach Zivildienst Studium der Volkswirtschaft auch in Heidelberg. Gründung der Fa. ziplight, Lichttechnik 1989, Heirat 1990, Umzug nach Plankstadt 1999, 2004 mit der Firma (Schwetzingerstr. 51). LichtProjekte in/um Plankstadt: Wasserturm, die Wärtschaft, Kath. Kirche (Fenster) Ev. Kirche (komplett) MZHalle, Fa.CFG, Hotel Grenzhof / Welde / Cineplex MA, Projekte in ganz Deutschland: Expo Hannover 2000, Jugendpavillion. Museum in Potsdam.

SPD Mitglied seit 1997, erst Kassierer, dann stellv. Vors. des SPD OV HD-Wieblingen mehr als 10 Jahre. 1. Vors. der LiTG (lichttechnische Gesellschaft) BZGr. Kurpfalz, 1. Vors. der "Werbegemeinschaft Plankstadt"(HGV Plankstadt v.1901 e.V).

 

Birgit Schramm (57) - Lehrerin

Seit über 25 Jahren ist die Ur-Plankstädterin Mitglied der SPD. Interessiert ist die Grund­schullehrerin vor allem an den Themen Familie, Schule und Soziales. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 28 und 21 Jahren. Zum Ausgleich tanzt sie seit Jahren in der Jazztanz­gruppe der TSG-Eintracht.

 

21.03.2019 in Allgemein

SPD-Liste für die Gemeinderatswahl Mai 2019

 
Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD

Yvonne Schneider (v. l.), Bernd Stegmüller, Jutta Schneider, Christoph Zippel, Dr. Dr. Ulrich Mende, Dimitrios Grigorakis, Eric Wagner, Martin Elsner, Angelika Elsner, Dr. Jürgen Kegler, Anja Kegler, Kai-Uwe Herrenkind, Kerstin Engelhardt, Maximilian Grimm und Christine Grimm. Es fehlen Irmgard Appel, Gudula Goebels-Merkle und Birgit Schramm. (Bild: Schneider)

Die Liste ist paritätisch mit einer gleichen Anzahl von Männern und Frauen; damit erfüllt der Ortsverein das politische Ziel der SPD.

Die ersten drei Listenplätze werden von den amtierenden Gemeinderäten Dr. Dr. Ulrich Mende, Jutta Schneider und Christine Grimm eingenommen. Das Führungsquartett wird vervollständigt durch den Ortsvereinsvorsitzenden Professor Dr. Jürgen Kegler. Auf Platz 5 wurde die Erzieherin Kerstin Engelhardt, Tochter des langjährigen SPD-Gemeinderats Werner Engelhardt, nominiert. Neben ihr vertreten auf Platz 8 der Elektriker Maximilian Grimm, 24 Jahre alt, und auf Platz 12 der zwanzigjährige Kai-Uwe Herrenkind, Student und aktives Juso-Mitglied in Mannheim, die jüngere Generation. Die Nummer 6 nimmt der technische Fachwirt Eric Wagner ein, der seit vielen Jahren bei Verdi ehrenamtlich Gewerksaufgaben wahrnimmt. Auch das „ältere Semester“ darf nicht fehlen. Angelika Elsner auf Platz 7 ist in der Senioren-Initiative aktiv, Irmgard Appel (Platz 11) und Martin Elsner (Platz 14) sind Beisitzer im Ortsvereinsvorstand der SPD.

Die Anzahl der Bewerber, die mit Familie und Beruf in der Mitte des Lebens stehen, ist beträchtlich: auf Platz 8 die Diplom-Wirtschaftsinformatikerin Gudula Goebels-Merkle, Tochter des verstorbenen langjährigen SPD-Gemeinderats Jost Goebels, auf Platz 9 der Regionalleiter im Vertrieb Dimitrios Grigorakis, auf Platz 13 die Sozialverhaltenswissenschaftlerin Anja Kegler, auf Platz 15 der technische Angestellte Bernd Stegmüller, auf Platz 16 die Verwaltungsbeamtin Yvonne Schneider, auf Platz 17 Christoph Zippel, Geschäftsführer der Ziplight GmbH in der Schwetzinger Straße 51 und letztlich die Lehrerin Birgit Schramm auf Platz 18.

sr


 

 

13.11.2018 in Allgemein

SPD-Kreistagskandidatinnen und -kandidaten für 2019

 
Die Kanidadtinnen und Kandidaten der SPD für die Kreistagswahl 2019

Von links: Jürgen Geschwill, Renate Schmidt, Martin Elsner, Irmgard Appel, Dr. Jürgen Kegler, Egzon Fejzaj, Bernd Hertlein, Jutta Schneider, Jens Rüttinger

SPD im Wahlkreis 5 verabschiedet in Oftersheim Kandidatenliste für Kreistagswahl – Fraktionssprecher Dr. Ralf Göck: „Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein und wollen weiter etwas umsetzen.“

        Die SPD Eppelheim, Oftersheim und Plankstadt hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im Mai gewählt und auf ihrer Mitgliederversammlung mit überzeugenden Wahlergebnissen ausgestattet. „Wir haben es geschafft, mit der Zusammenstellung unserer Liste auf die Vielfalt des Rhein-Neckar-Kreises einzugehen“, freut sich Ortsvereinsvorsitzender Andreas Heisel über den vorausgegangenen Findungsprozess.

Die Liste für die Wahl am 22. Mai 2019 wird die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Renate Schmidt, Heilpädagogin und langjähriges Mitglied des Kreisrats sowie des Eppelheimer Gemeinderats, anführen. In einer kurzen Vorstellung ihrer Ziele wies sie auf ihr Schwerpunktthema Lebenslagenpolitik hin: „Wir wollen verhindern, dass Menschen frühzeitig in stationäre Pflege kommen. Wir setzen uns für mehr Kurzzeitpflegeplätze und eine Ausweitung des Generationenwohnens ein.“

Auf Platz zwei folgt der Oftersheimer Sprecher der Gemeinderatsfraktion Jens Rüttinger, der als langjähriger früherer Ortsvereinsvorsitzender die Erfahrung von 20 Jahren als Gemeinderat einbringt. Jutta Schneider kandidiert als Plankstädter Gemeinderätin auf dem dritten Platz. Sie legt als ehemalige Ortsvereinsvorsitzende ihre Schwerpunkte der politischen Arbeit auf soziale Themen, Sport und Kultur

Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind der Vorsitzende der SPD Eppelheim Jürgen Geschwill und Gudrun Wipfinger-Fierdel, Oftersheimer Gemeinderätin, gefolgt von Dr. Jürgen Kegler, Vorsitzender der SPD in Plankstadt, sowie Egzon Fejzaj, Abiturient und stellvertretender Vorsitzender der Eppelheimer SPD. Auf den Plätzen acht und neun kandidieren der Oftersheimer Gemeinderat Bernd Hertlein und Irmgard Appel aus dem Vorstand der Plankstädter SPD. Martin Elsner aus Plankstadt wurde als Ersatzkandidat gewählt.

Unter der Sitzungsleitung von Kreisrat Janfried Patzschke sprach der Fraktionsvorsitzende Dr. Ralf Göck die Erfolge der SPD-Kreisräte an: „In fast allen Punkten, die wir bei der letzten Wahl versprochen haben, konnten wir die anderen Fraktionen ebenfalls überzeugen. Das waren zum Beispiel der Ausbau der stationären Pflege im Rhein-Neckar-Kreis, die finanzielle Unterstützung der Tagesmütter, Inklusion oder die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Anders gesagt: Wir haben unser Programm abgearbeitet und sind mit unserer Leistung zufrieden.“

Mit einem Dank an Janfried Patzschke, der nach langer Zugehörigkeit nicht mehr zur Wiederwahl antritt und aus dem Kreisrat ausscheiden wird, erinnerte er an die Arbeit am Wahlprogramm, die nun vor den drei SPD-Ortsvereinen und ihren Kandidatinnen und Kandidaten liegt.

 

 

14.07.2018 in Ortsverein

Familienfeier

 
Von links: Angelika Elsner, Lothar Binding MdB, Gaby Wacker, Herbert Meckler, Daniel Born MdL und Dr. Jürgen Kegler

Jahresfeier der SPD Plankstadt

 

Den Besuchern der Jahresfeier der SPD Plankstadt am vergangenen Sonntag im Untergeschoss des Gemeindezentrums wurde durchweg Anspruchsvolles geboten. Ein hervorragendes kaltes Büffet zum Brunch, interessante politischen Aussagen, eine stilvolle Ehrung langjähriger Mitglieder sowie eine musikalische Umrahmung mit meist humorvollen Liedern in Kurpfälzer Mundart. Fleißiges Helfer hatte den Saal festlich dekoriert und ein kaltes Büffet präsentiert, das keine Wünsche offen ließ.

 

Mundartsänger Charly Weibel aus Reilingen machte mit dem besinnlichen Lied „Ich will, dass alles so weitergeht“ den offiziellen Auftakt der Veranstaltung. Ortsvereinsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Kegler begrüßte die Anwesenden, insbesondere die Jubilare Angelika Elsner, Gaby Wacker und Herbert Meckler sowie den Heidelberger Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, den Landtagsabgeordneten Daniel Born und natürlich auch Charly Weibel mit Ehefrau Petra. Kegler ging dann auf die ersten 100 Tage der schwarz-roten Bundesregierung ein und vermisste in erster Linie eine neue europäische Vision. Von der Bundes-SPD forderte er eine klare Stellungnahme zur Flüchtlingsfrage. Große Sorgen bereiteten ihm das Erstarken der politischen Rechte, und die CSU, bundesweit eine kleine Minderheit, spiele sich auf wie eine Bundespartei. Eine gerechte Verteilung des Privatvermögens habe man bislang nicht zustande gebracht . Er forderte jährlich vom Bund 14 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau. In dieser Höhe würden sich auch die Kosten des Bundes für die Unterbringung der Flüchtlinge belaufen. Hinsichtlich der Kommunalpolitik konnte Kegler zwei durchschlagende Erfolge in besonders wichtigen Punkten vermelden: Sowohl bei der Frage einer Wiedereinführung der Straßenbahn sowie bei der geplanten Auslagerung der Sportplätze, beides von der SPD kategorisch abgelehnt, sei die Position der SPD beim Bürgerentscheid bzw. der Bürgerbefragung mit jeweils über 70 Prozent bestätigt worden. Bei der Kommunalwahl 2014 habe man ein Mandat im Gemeinderat hinzugewonnen. Inzwischen sei jedoch dieser neue Gemeinderat zur CDU übergewechselt.

Bundestagsabgeordneter Lothar Binding ging zunächst auf den sozialen Wohnungsbau ein und stellte fest, dass die Bauwirtschaft ausgelastet sei. So sei man auf Subunternehmen aus den europäischen Ausland angewiesen. Dagegen könne man nichts einwenden, schließlich sollte man darauf achten, dass es auch anderen europäischen Staaten gut geht. Ferner sprach er sich für ein Einwanderungsgesetz aus. Besonders hohes Vermögen müsste auch nachdrücklich besteuert werden.

Nach diesen ziemlich ernster Ausführung wurde die Stimmung durch Charly Weibel mit seinem humoristischen Song „Bleib man mit dem Hochdeitsch weg“ aufgelockert.

Daniel Born nahm danach die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Vor 50 Jahren, also im Jahr 1968 in einer Zeit des Umbruchs, ist Angelika Elsner der Partei beigetreten. 1973, im Jahr des Beitritts von England in die EU ist Gaby Wacker in die SPD eingetreten. England habe inzwischen den Brexit vollzogen, Gaby Wacker hingegeben sei nach 45 Jahren immer noch Mitglied bei der SPD. Seit drei Jahrzehnten ist Herbert Meckler, der inzwischen in Rauenberg wohnt, SPD.Mitglied.

Der Plankstädter SPD bescheinigte der Landtagsabgeordnete, dass sie einen hervorragenden Job macht.

Charly Weibel hatte mit seinem nächsten Liedvortrag „Geelariewesalohd“ die Lacher auf seiner Seite. Danach gab er mit seinem nächsten Lied Nachhilfeunterricht in Sachen Reilinger Dialekt, ebenfalls eine köstliche Lachnummer.

Im Namen der Jubilare dankte Gaby Wacker Daniel Born und dem Plankstädter Ortsverein für die Ehrungen. Sie erinnerte an einem Ausspruch von Karl-Peter Wettstein, der von den Genossen eine gewisse Leidensfähigkeit abverlange. Für sie selbst gebe es jedoch in keiner Weise eine politische Alternative. An Charly Weibel hatte sie noch den Wunsch nach seinem Lied „Uffem Friedhouf, das Zentrum der Kommunikation“. Der Mundartsänger erfüllte gerne diesen Wunsch und sang als Zugabe noch ein irisches

Volkslied, das er von einem Besuch der Insel mitgebracht hatte.

sr

Die Geehrten

Für 50 Jahre Mitgliedschaft Angelika Elsner.

Für 45 Jahre Mitgliedschaft Gaby Wacker und Günter Philipp

Für 35 jahre Mitgliedschaft Axel de With

Für 30 Jahre Mitgliedschaft Herbert Meckler

Für 20 Jahre Mitgliedschaft Birgit Schramm

 

 

 

 

 

 
SPD-Rhein-Neckar
websozis
 

Termine

Die nächste Vorstandssitzung am Mittwoch, dem 4. November 2020 muss leider ausfallen - die Corona-Einschränkungen treffen uns doppelt: wir dürfen uns als viele aus verschiedenen Haushalten nicht treffen und unser Lokal "Eviva" ist gezwungen zu schließen.

 

 

Unser Landtagsabgeordneter

Verlinkungsbild Daniel Born

 

Baden-Württemberg News

SPD-Generalsekretär Sascha Binder geht mit dem Chaos im Krisenmanagement der Landesregierung hart ins Gericht: "Kretschmann hat seinen Laden nicht im Griff, Frau Eisenmann macht was sie will.", so Binder. Zuerst konnte sich grün-schwarz nicht einigen, wie es mit den Weihnachtsferien in Baden-Württemberg weitergehen soll. Jetzt, während die Corona-Infektionszahlen vielerorts weiter steigen, hat die Landesregierung immer noch keine Hotspot-Strategie vorgelegt. "Erst das Hick-Hack darum, wann die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg beginnen sollen, und dann die Frage, wie gehen wir denn eigentlich mit Hotspots um? Darauf und dafür hat grün-schwarz keine Antwort und keinen Plan", so Binder.

Andreas Stoch: "Das 365 €-Jahresticket für den ÖPNV muss kommen."

Thilo Rentschler: "Nur ein starker finanzieller Anreiz animiert zum Umsteigen."

Baden-Württemberg hat viele Stärken, ein Musterland für Mobilität ist es aber nicht. "Wir wollen einen Neustart für bessere Mobilität", so SPD-Spitzenkandidat und Landes- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch. Das Bild von vielen Staus, einem extrem unpünktlichen und unzuverlässigen ÖPNV sowie einem schlecht ausgebauten Angebot im ländlichen Raum müsse endlich der Vergangenheit angehören.

Das Wichtige Jetzt - Eine transparente Impfstrategie mit klarem Phasenplan

Andreas Stoch: "Es darf keine Unklarheit darüber herrschen, wer wann geimpft wird. Hierfür muss ein transparenter Phasenplan entwickelt werden"

SPD- Spitzenkandidat und Landes- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch fordert im Hinblick auf das Zusammentreffen von Bund und Ländern die schnelle Ausarbeitung einer transparenten Impfstrategie und einen Phasenplan mit klarer Priorisierung. "Es darf keine Unklarheit darüber herrschen, wer wann geimpft wird. In Altersheimen zum Beispiel gibt es wieder mehr Ausbrüche, da sollte es eine Priorität sein, dass Bewohner und Personal unbedingt schnell geschützt werden. Hierfür muss ein transparenter Phasenplan entwickelt werden", so Stoch.

Beim ersten hybriden Parteitag in Baden Württemberg hat die Südwest-SPD ihren Landesvorsitzenden Andreas Stoch mit einem Wahlergebnis von 94,75 % bestätigt und ihn zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2021 ernannt. "Ich danke meinen Genossinnen und Genossen für dieses Vertrauen und freue mich sehr über dieses gute Ergebnis, denn es zeigt, wie geeint die SPD in Baden-Württemberg in diesen Wahlkampf geht. Ich bin bereit anzupacken und zu zeigen, warum die SPD dringend in der baden-württembergischen Landesregierung gebraucht wird", so Stoch am Samstagabend.

30.10.2020 17:51
BaWü-Check.
SPD-Generalsekretär Sascha Binder zu den Ergebnissen des BaWü-Checks

SPD-Generalsekretär Sascha Binder äußert sich zu den Ergebnissen des BaWüChecks: "Zwei Drittel der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger sind mit der Schulpolitik im Land nicht zufrieden. Das ist ein verheerendes Zeugnis für die Kultusministerin!

Die Bildungspolitik von Frau Eisenmann war schon vor Corona eine Katastrophe. Doch in der Krise zeigt sich besonders, wer einem Amt gewachsen ist - oder eben nicht. Frau Eisenmann hat einmal gesagt "Wer Kultusministerin kann, kann auch Ministerpräsidentin". Die Bürgerinnen und Bürger haben dazu ein klares Votum abgegeben: Eisenmann kann keins von beiden.

Frau Eisenmann kümmert sich mehr um den Wahlkampf als um die Schulen und Kitas im Land. Für die CDU und ihre Spitzenkandidatin ist die Bildung im Land zur Nebensache geworden. Mit Andreas Stoch sorgen wir dafür, dass Bildung wieder eine zentrale Rolle spielt", so Binder.